| :: home :: legal notice :: partner :: contact |
06/09/2010 |
|
![]() |
![]() |
|
20/11/07 | ifir focus
Ist die OSZE zur Terrorismusbekämpfung geeignet? BY: JUTTA OBERTEGGER IFIR Focus Volume 1, Issue 1, 2007 IFIR's new journal IFIR Focus now online and available!
Jutta Obertegger
Stefan Speiser
Francois Jouffroy
Jörg Pätzold
Christoph Elhardt
Jutta Obertegger Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 konzentrieren sich Staaten auf die Bedrohung durch den Terrorismus und versuchen dem aufgekommenen Unsicherheitsgefühl durch intensivierte Kooperation und verstärkte Sicherheitsmaßnamen beizukommen. Dennoch ist von 2005- 2006 die Zahl der Terroranschläge weltweit um 25% gestiegen.[1] Je breiter die Koalitionen gegen den international agierenden Terrorismus sind, umso höher sind die Erfolgschancen, das Sicherheitsrisiko für die einzelnen Staaten zu senken. Eine Institution, die sich im Bereich der Sicherheit schon während des Ost- West- Konfliktes bewährt hat, ist die OSZE bzw. die damalige KSZE. Am 1. Jänner 1995 wandelte sich das Regime die KSZE zur OSZE um, und wandelte sich somit zu einem Regime mit Akteurscharakter, das heute 56 Teilnehmerstaaten zählt. Heute wie damals stellt die OSZE eine wichtige Dialogplattform dar, die Kooperation zwischen Staaten ermöglicht und so einen breiten Handlungsrahmen für die Prävention, Verhütung und Nachsorge von Konfllikten bietet. In ihren Aufgabenbereich fällt somit auch die Terrorismusbekämpfung als eine Sonderform des Konflikts, umspannt sie doch wichtige Krisengebiete in Zentralasien. Es stellt sich nun aber die Frage, ob die OSZE überhaupt zur Terrorismusbekämpfung geeignet ist?
[1] Vgl. »War on terror«, Time Magazine, 14. 05. 2007, 28. Files: |
|
|||||
| :: home :: legal notice :: partner :: contact :: 2007 © ifir.at | ||||||